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Aus dem Paradies wird Martha's Garten

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Neues aus der Gastro-Szene in HannoverNeues aus der Gastro-Szene in Hannover
Neues aus der Gastro-Szene in Hannover

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
acht Jahre lang hatte das beschauliche Ricklingen direkt vorm Freibad in der Masch ein „Paradies“. So hieß die Location, die das „La Provence“ ablöste und französische Lebensart mit deutscher Perfektion zu verbinden versuchte. Recht erfolgreich, wie die Buchungszahlen beim servierten Büffet und die Besucherzahlen im Biergarten bewiesen.
Die Zeit ist vorbei, einer der beiden großen Gastro-Platzhirsche hat sich das Juwel im Grünen gesichert. Die Stiftung Edelhof, hinter der die Besitzerfamilie von Klitzing steht, hat den Vertrag mit dem bisherigen Pächter Michael „Mickey“ Kohl nicht verlängert, sondern der Hand Group den Zuschlag gegeben. Geschäftsführer Andreas Hüttmann organisiert mit 140 festen und 350 freien Mitarbeitern Events und betreibt die Gastronomie im Schloss Herrenhausen, den Yacht Club am Maschsee und die Georgen Terrassen. Die Hand Group ist aus dem Cateringunternehmen „Der Party Löwe“ hervorgegangen.
„Wir machen den Standort zu einer der Top-3-Locations Hannovers“, verspricht Hüttmann, der das Paradies auch umbenennen wird: in Martha’s Garten – so hieß die Großmutter von Klitzing.
Für eine deutliche sechsstellige Summe wird gerade umgebaut, „wir nehmen Wände raus und schaffen mobile Trennwände. Decken, Böden, Beleuchtung, alles neu. Auch der gelbe Anstrich verschwindet zugunsten edeler Wandfarben“, sagt Hüttmann. Drei Räume für bis zu 500 Personen entstehen, buchbar für Hochzeiten, Konfirmationen, Geburtstage. Es soll aber auch Thementage wie „Spanischer Abend“, „Spargelbüffet“, „Auszubildende kochen für die Gäste“ geben.
Im 15.000 Quadratmeter großen Biergarten sind in Verbindung mit der Stiftung Klassikkonzerte geplant, die Ricklinger können dort aber auch einfach Bier und Bratwurst bekommen. Zum Osterfest soll Martha’s Garten fertig sein und mit „Tagen der offenen Tür“ drinnen und draußen eingeweiht werden. „Hannover ist heiß auf diese Location“, glaubt Hüttmann, „die ersten Buchungen sind fix, die Nachfrage ist groß.“ Der Trend geht auch nach dem Corona-Höhepunkt zu Outdoor-Festen: „Die Leute wollen lieber draußen als drinnen feiern.“
Neues gibt’s auch vom anderen Gastro-Schwergewicht: Gastro Trends Hannover betreibt mit 150 Mitarbeitern die „Stamme 96“, „Nordkurve“, das „Reimanns Eck“, den „Waterloo Biergarten“, die „See Terrassen“ und das „Vier Jahreszeiten“. Hinzu kommt ab Herbst die „Tiergarten-Schänke“ in Kirchrode, die nach der Insolvenz von Gastronom Roman Jaenisch zunächst geschlossen war. Gastro Trends kauft die Immobilie von Hotel-Entwickler Mike Arnold samt ein Hektar großem Grundstück, renoviert drinnen komplett und richtet das Angebot für die 50 Plätze drinnen und die 250 Plätze im Biergarten auf die Zielgruppe des Vier Jahreszeiten in Döhren aus. Deutsche Küche für mittelaltes bis älteres Publikum. Gastro-Trends-Geschäftsführer Björn Hensoldt kündigt für den Sommer einen Soft-Start an und ist sicher, „dass dieses Traditionslokal in einer der schönsten Ecken der Stadt nicht nur für die Kirchröder ein Gewinn sein wird“.
Bei Hinweisen, Anregungen und Fragen erreichen Sie uns wie immer per Mail an gastro@neuepresse.de.
 
Ihnen eine schöne Restwoche und ein wunderbares Wochenende!
Christoph Dannowski
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