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Darum freuen wir uns trotzdem auf Frankreich

Neues aus der Gastro-Szene in HannoverNeues aus der Gastro-Szene in Hannover

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
auf Frankreich sind wir Fußballfans in diesen Tagen nicht gut zu sprechen. Gegen feine französische Brasserie-Küche haben wir aber überhaupt nichts einzuwenden. Die will Gastronom Jan Schubert ab Anfang Juli in Isernhagen anbieten - in seiner neuen „Brasserie am Thie".
Im ehemaligen Restaurant „Bardolino" stehen dann verführerische Gerichte wie Moule Frites, Bouillabaisse, Weinbergschnecken oder Coq à la Bière, Stubenküken in Dunkelbiersauce, auf der Karte. Gäste, die es rustikal lieben, ordern „Elsässer Choucroute", eine Art französische Schlachteplatte mit Kasselernacken, Spanferkelhaxe und geschmortem Weinkraut.
Die Flammkuchen aus dem Pizzaofen werden auch mal mit Meeresfrüchten oder Merguezwürstchen belegt. „Wir wollen kreativ-moderne Brasserieküche anbieten", sagt der Restaurantfachmann und Sommelier, der 2018 „Schuberts Brasserie" an der Geibelstraße eröffnet hatte. Dort hat er inzwischen einen großen Kreis an Stammgästen und Genussmenschen gesammelt, von denen nicht wenige aus Isernhagen kommen.
30 bis 40 Plätze bietet er in dem Fachwerk-Restaurant im eleganten Brasserie-Stil an, 20 bis 30 auf der Terrasse, ein Biergarten ist in Planung. Die sechs Vorspeisen kosten neun bis 15 Euro, die sechs Hauptgerichte 15 bis 29 Euro. Feinschmecker können 30 bis 40 Weinsorten wählen, die Auswahl stellt ein alter Bekannter zusammen: Roderick von Berlepsch. Er führte den „Zauberlehrling" an der Geibelstraße, aus dem „Schuberts Brasserie" wurde, ist heute Gesellschafter und Investor und hat mit seinem Kompagnon Stefan Teichmann das Fachwerkhaus in Isernhagen gekauft. „Er ist ein Weinliebhaber durch und durch und wird sich um die Weinkarte kümmern", sagt Schubert.
Wie aus einer Bierbude ein Barrista-Büdchen wurde

Wo sich Kaffeeliebhaber in Linden seit einem Jahr mit ausgezeichnetem Espresso versorgen können, erzählt der Film Brause, Bier und bunte Büdchen", eine Hommage an die Kiosk-Stadt Hannover, die am 18. Juni ab 20.15 Uhr im NDR läuft. Die Filmemacher Frank Baebenroth und Tobi Hartmann porträtieren darin drei ganz unterschiedliche Kiosk-Betreiber. Darunter auch den freischaffenden Künstler Niko Zagalak, der aus einer Trinkhalle an der Elisenstraße eine trendige Barista-Bude machte - mitten im Corona-Jahr. Die ganze Geschichte lesen Sie am Freitag in der Neuen Presse.
An frisch aufgebrühten Gastro-Geschichten mangelt es dieser Stadt nicht. Und so werden wir Ihnen auch kommenden Donnerstag wieder „Neues aus der Gastro-Szene" erzählen. Bis dahin haben Jogis Jungs die Vorrunde hoffentlich als beste dritte Mannschaft abgeschlossen, die Auftakt-Niederlage gegen Frankreich ist längst kalter Kaffee. Und dann dauert es auch nicht mehr allzu lange, bis wir in Isernhagen mit einem kalten Sancerre anstoßen. À Votre Santé!
Kommen Sie gesund und sportlich durch die Woche,
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