Profil anzeigen

Darum wächst das „Duke"-Imperium immer weiter

Liebe Leserinnen, liebe Leser! Hier kommt die taufrische Ausgabe unseres Newsletters „Neues aus der G
Neues aus der Gastro-Szene in HannoverNeues aus der Gastro-Szene in Hannover
Neues aus der Gastro-Szene in Hannover
Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Hier kommt die taufrische Ausgabe unseres Newsletters „Neues aus der Gastroszene". Wie jeden Donnerstag berichten wir auch heute von Trends und aktuellen Themen aus Hannovers Gastro-Branche und gehen spannenden Fragen nach.
Eine lautet: Wie viele „Duke"-Burgerbars kann die Stadt noch verkraften? Seit 2016 haben Felix Förster und sein Team sechs Burger-Bratereien in Hannover eröffnet, ab kommender Woche werden es sieben sein. Nach rund drei Monaten Umbau meldet Förster: „Es kann losgehen in der Südstadt.“ In einer ehemaligen Tierarztpraxis am Altenbekener Damm Nummer 11 stehen Gästen täglich von zwölf bis 22 Uhr 30 Innenplätze und knapp 50 Plätze auf der Terrasse zur Verfügung. Und die Südstadt ist heiß: „Wir hatten täglich Anfragen, wann es endlich losgeht”, sagt Förster, der schon lange eine Location im Süden der Stadt suchte.
Doch das ist noch nicht alles: Die nächste Neueröffnung in spektakulärer Lage steht kurz bevor. An der Rathenaustraße auf der Rückseite der Oper wird auf 200 Quadratmetern die bislang größte „Duke"-Filiale entstehen. „In etwa zwei Monaten sind wir so weit", sagt der erst 28-jährige Burger-Meister von Hannover. Ganz nebenbei stehen in Göttingen zwei „Duke"-Lokale kurz vor der Öffnung, eine weitere Burgerbar plant Förster in Düsseldorf. Das Imperium wächst.
Was aber sagt Felix Förster denen, die finden, jetzt ist es auch mal gut mit „Duke"-Neueröffnungen? „Wäre der Bedarf nicht da, wären wir pleite. Da der Bedarf aber da ist, sind es nicht zu viele Lokale.“ Und was sagt er jenen, die verkünden, der Burger-Trend habe sich erledigt? Die Antwort überrascht. „Burger ist kein Trend”, erklärt der Gastronom. „Genau so wenig wie Pizza und Pasta. Man sagt ja auch nicht, es gibt zu viele Italiener.“ Der Burger habe sich auf Speisekarten etabliert, „er ist Standard.”
Damit ihm zwischen all den Neueröffnungen bloß nicht langweilig wird, feilt Förster parallel an einem Frühstückskonzept für die „Duke"-Bar an der Weißekreuzstraße. Und verrät schon mal: „Das wird richtig geil.“
Das hoffen auch die Macher der neuen „fernöstlichen Speisekammer” an der Christuskirche: Am 18. August eröffnete hier das „Tenshi". Sie setzen ihren Schwerpunkt auf asiatische Tapas, bieten kreative Häppchen wie Garnelen im gepufften Reismantel, geschmorten Blumenkohl mit Cashews oder sous vide gegarte Entenbrust mit Sesam-Shitake. „Unser Konzept ist in Hannover einzigartig", sagt Küchenchef Tobias Heidenreich, der einst beim Edel-Italiener Biagio Tropeano lernte und in den letzten Jahrzehnten viel in Südostasien unterwegs war.
Lange her, dass Harm Baxmann mit drei weiteren Neu-Gastronomen das „Izarro" in Linden-Nord eröffnete. Heute ist der 60-Jährige alleiniger Betreiber, auch das „Fischers" an der Limmerstraße läuft unter seiner Regie. Das „Limmern", das in Hannover emotional debattiert wird, sieht er nicht nur kritisch, sondern auch auch als Belebung des Stadtteils. Linden-Nord, hat er ausgemacht, ist „für Szene und Gastronomie ein Hot-Spot geworden". Für meine Kollegin Stella-Sophie Wojtcak definierte der erfahrene Wirt außerdem, wann ein Gast ein guter Gast ist. „Wenn er uns am Ende des Abends glaubt, wie viel er getrunken hat.“
Er wollte eine Pause vom TV-Rummel: Der „GZSZ”-Star Mustafa Alin hat in Wunstorf eine Dönerbude eröffnet. Und auch, wenn er seine Speisen mit Gesichtsmaske an die Haustüren liefert, wird er oft erkannt, verriet er meiner Kollegin Josina Kelz, die ihn in seinem Imbiss „Que Baba" besuchte. Gute Zeiten für den Hannoveraner, der sechs Jahre bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten" mitspielte.
Wollen Sie eine Pause von Lokalen, die immer hipper und stylisher werden? Dann probieren Sie es mit einem Besuch in der „Kaiserschänke". In dem Biergarten an der Parkbühne gibt es herrlich altmodische Aktionen wie Rippchen- und Haxen-Tage, Kuschelrock-Frühschoppen und Schlagerpartys. Das gefällt vorwiegend der etwas älteren Generation. Alle anderen können ja ins „Tenshi" gehen. Oder zum „Duke".

Haben wir Ihnen Appetit auf mehr gemacht? Dann freuen Sie sich auf kommenden Donnerstag. Und bis dahin können Sie Ihre Anmerkungen und Meinungen gerne bei uns loswerden: Schreiben Sie uns an gastro@neuepresse.de - auch, wenn Sie von Neuigkeiten aus der Gastro-Szene hören.
Wir wünschen eine genussreiche Woche - bis nächsten Donnerstag!
Julia Braun

Biergarten Kaiserschänke: Gut und günstig ins Grüne
GZSZ-Schauspieler Mustafa Alin eröffnet Dönerbude in Wunstorf
„Tenshi“ - Neues asiatisches Restaurant für Hannover
"Fischers", "Izarro": Harm Baxmann ist ein Gastro-Urgestein in Hannover
Chef des Landhauses am See fordert Lockerungen für die Gastronomie
Hat Ihnen diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.