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Das steckt hinter dem Lindener Döner-Hype um „La Muro"

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Neues aus der Gastro-Szene in HannoverNeues aus der Gastro-Szene in Hannover
Neues aus der Gastro-Szene in Hannover

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
glauben Sie an das Sprichwort „Döner macht schöner“? „La Muro“ an der Limmerstraße scheint das Sprichwort zur Wahrheit machen zu wollen – und Menschen glücklich. Wenn sie denn Wartezeiten von bis zu zwei Stunden durchgehalten haben …
Döner gibt es an der Limmerstraße an jeder Ecke. Doch hinter der Ladentheke von „La Muro" reihen sich kunstvoll angerichtete Salate und buntes Grillgemüse. Bei den Dönerspießen geht es nicht weniger bunt zu: Neben dem Fleisch von Tieren drehen sich hier nämlich auch Gemüse und Käse am Spieß.
Das hat sich rumgesprochen. Ein Jahr war der Laden wegen Umbaumaßnahmen geschlossen, nach der Wiedereröffnung entbrannte der Hype sofort wieder - vor „La Muro" stehen erneut lange Schlangen. Durchschnittliche Wartezeit: zwei Stunden. Das macht neugierig! Ich habe mich um zehn Uhr morgens, eine Stunde vor Öffnung, mit Inhaber Murat Stipek verabredet. Tatsächlich standen die ersten Kundinnen und Kunden da schon Schlange. Was macht diesen Laden so besonders? „In jede unserer Dönertaschen kommt zusätzlich auch das alles rein: Grillgemüse, frisch gepresster Zitronensaft, Granatapfelkerne, selbstgemachte Paprikapaste.“ Stipek machte es vor, das Ergebnis ist eine Brottasche, so dick, dass man sie kaum mit der Hand essen kann.
„Das würden andere Läden als XXL-Tasche verkaufen und drei Euro mehr nehmen“, glaubt Stipek, der fünf Euro für alle Varianten verlangt. Es sind also Angebot und Preisleistungsverhältnis, die in dem Stadtteil, in dem viele Studierende und vegetarisch-vegan lebende Menschen leben, die Massen anziehen.
In der Schlange werden sich demnächst sicher auch Foodblogger tummeln, um das Angebot zu testen. Denn Hannovers lebendige Gastroszene schmeckt auch den Content Creators der Stadt. Nur zwei Beispiele: Das Trio hinter „Hannoverfressen" hat auf Instagram mit seinen Restaurantbewertungen mehr als 10.000 Follower gewonnen. Auf „Hannover eats" kochen Marina Matthiesen und Christina Scherer die Lieblingsrezepte aus ihren Lieblingslokalen nach. Kim Liza Wagner zaubert aus den Zutaten des Biolieferdienstes „Gemüseküche" jede Woche ein leckeres Rezept - nachzulesen auf „Hannoverspeist“ (und hier in der NP-Onlineausgabe)
Wie ein Wirtschaftskrimi liest sich die Geschichte der hannoverschen Burgerkette „Duke“ nach einer Razzia von Polizei und Zoll. Im Raum stehen diese Vorwürfe: Subventionsbetrug in Millionenhöhe und Schwarzarbeit. Die „Burger-Meister“ sollen unter anderem während der Pandemie eine halbe Million Euro Kurzarbeitergeld für Angestellte beantragt haben, die es gar nicht gab. Doch wer sind sind die Geschäftsleute hinter der Kette, die 2016 mit einem winzigen Lokal an der Langen Laube startete? Und was haben das neue „Zo’e“ an der Oper und „Pizza Punks“ in Linden damit zu tun? Mein Kollege Karl Doeleke hat Licht ins Dunkel gebracht - die ganze Geschichte lesen Sie hier.
Wir werden Sie bei einem der größten Gastro-Skandale in Hannovers Geschichte selbstverständlich auf dem Laufenden halten. Der Newsletter „Neues aus der Gastro-Szene" erscheint ab sofort jeden zweiten Donnerstag. Gibt es wichtige Themen, die Sie hier noch nicht gefunden haben? Dann schicken Sie uns Ihre Anregungen gerne per Mail an gastro@neuepresse.de, wir freuen uns immer, von Ihnen zu hören!
Der nächste Newsletter erscheint am Donnerstag, 2. Juni. Bis dahin: Genießen Sie den Frühsommer!
Ihre
Josina Kelz
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