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Die Gastronomie macht sich locker

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Neues aus der Gastro-Szene in HannoverNeues aus der Gastro-Szene in Hannover
Neues aus der Gastro-Szene in Hannover

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Niedersachsen macht sich langsam locker in der Corona-Krise, auch und gerade in der Gastronomie. Von 2G plus auf 2G, nicht geboosterte Geimpfte und Genesene brauchen keinen zusätzlichen Test mehr, um ins Restaurant zu dürfen. Ab dem 4. März können auch Ungeimpfte mit negativem Test wieder rein, am 20. März entfällt dann auch die 3G-Regel.
Die Gastronomen dürfen also auf deutliche Belebung des Frühjahrsgeschäftes hoffen, wenn die Sonne mitspielt, wird es auch in Biergärten wieder deutlich voller werden als in den Vorjahren. Für die Nordkurve gegenüber der HDI-Arena kommen die neuen Corona-Regeln zum richtigen Zeitpunkt, 96 hat jetzt drei Spiele binnen acht Tagen: gegen Kiel, im Pokal gegen Leipzig, in Sandhausen – „und wir dürfen drinnen wieder 200 statt 100 Plätze besetzen“, freut sich Robert Kirchner, draußen werden die Spiele auf Großbildleinwänden gezeigt.
Der Waterloo Biergarten bekommt eine neue Theke mit neuer Technik, 100.000 Euro lässt sich Betreiber Gastro Trends Hannover die Modernisierung kosten, die dank frischer Farbe auch den Gästen auffallen wird. Auch bemerkenswert: „Trotz enorm gestiegener Kosten halten wir die Preise. Das ist unser Renovierungs-Geschenk an die Kunden“, sagt Biergarten-Chef Kirchner. Ein halber Liter Gilde bleibt bei vier Euro.
Nur drei Jahre hat das spanische Restaurant „El Mercado“ nach seinem Umzug vom Lindener Marktplatz nach Ricklingen durchgehalten. Nun hat der Nachfolger geöffnet. „Fileto“ bietet nach siebenmonatiger Umbauphase türkische Spezialitäten und „tolle Fischgerichte“, sagt Firat Dinc. Der 38-Jährige ist gelernter Koch und führt den Laden mit seiner Mutter Yasar und dem Schwager. 150.000 Euro haben die Dinc’s investiert, auffällig ist die Theke, die in 15 Farben beleuchtet werden kann. Im Sommer wird es erstmals sieben Zweier-Tische direkt an der Straße geben.
Fast 40 Jahre lang war das „Artemis“ genauso eine Institution wie das Kaiser-Center direkt gegenüber. Nach dem Tod von Wirt Christos Avramidis, der mit nur 63 Jahren im September an einer Corona-Infektion verstarb, ist das griechische Restaurant geschlossen. In der Gerüchteküche hielt sich hartnäckig, dass die spanischen Betreiber von „O‘ Atlantico“ und „Rias Baixas 2“ den Betrieb übernehmen. Nun stellte Atlantico-Chef Ruben Comesana Fernandez fest: „Da ist überhaupt nichts dran. Wir haben wirklich genug zu tun.“ Gerade, wenn die Lockerungen der Corona-Regeln dafür sorgt, dass mehr Menschen sich vor die Tür und in die Restaurants trauen.
Darauf hofft auch das „Salz und Pfeffer“. Noch beherbergt das Ricklinger Lokal mit Steinofen-Pizza ein Testzentrum und hat nur am Wochenende „To go“-Angebote, „weil sich das unter der Woche einfach nicht gelohnt hat“, sagt Betreiber Thorsten Siebert: Ende März ist das Testzentrum weg und das Restaurant „wieder voll da. Wir freuen uns auf ein erfolgreiches Frühjahr.“
Bei Hinweisen, Anregungen und Fragen erreichen Sie uns wie immer per Mail an gastro@neuepresse.de.
Bis nächsten Donnerstag!
Christoph Dannowski
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