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Die Hoffnung auf den 1. Dezember

Liebe Leserinnen, liebe Leser, der Winter naht! Normalerweise sollte man erwarten, dass ein Gastro-Ne
Neues aus der Gastro-Szene in HannoverNeues aus der Gastro-Szene in Hannover
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
der Winter naht! Normalerweise sollte man erwarten, dass ein Gastro-Newsletter angesichts des November-Temperatursturzes auf Weihnachtsmarkt und Glühwein einstimmt. Aber was ist in diesem Corona-Jahr schon normal?
Am 4. November wollten die Gastrotrends-Macher die „Leibniz-Lounge“, den wunderbaren Uni-Biergarten, wie jedes Jahr zur „Winter-Lounge“ umwandeln. „Alles war schon Ende Oktober fertig: Die Bäume gesetzt, die Holzschnetzel verteilt - auch unter Corona-Bedingungen und ohne Après-Ski-Partys wäre das mit vielen Sitzplätzen sehr lauschig geworden“, erzählt Marvin Eberlein. Es kam anders, der Lockdown wird auf jeden Fall bis 30. November dauern.
Das Projekt „Winter-Lounge" ist aber noch nicht begraben! „Wir sind bereit, wir könnten jederzeit aufmachen“, sagt Eberlein, der die Hoffnung auf den Startschuss 1. Dezember noch nicht ganz aufgeben will und optimistisch denkt. Zumal sich das ganze Team einen „schönen Abschluss“ für die Location wünschen würde – denn Ende des Jahres läuft der Mietvertrag für den Biergarten aus.

Dieter Gruberts „Titus" zieht um

Auch er steuert auf das Ende nach 26 Jahren Tradition zu: Dieter Grubert zieht mit seinem „Titus“ um. Das Haus in der Döhrener Wiehbergstraße, in dem er modern-klassische Küche mit 17 Gault-Millau-Punkten serviert hat, wird Anfang 2021 abgerissen. Gruberts neue Heimat wird ab April das „Röhrbein“ in der Galerie Luise, das 2009 Gasto-Urgestein Ekkehard Reimann gründete und sieben Jahre führte. Die späteren Inhaber wurden an dem Standort allerdings nicht glücklich, diverse Projekte scheiterten: „Der Dieter kann das schaffen“, verriet Reimann meinem Kollegen Christoph Dannowski. Wir freuen uns auf „die Rückkehr alter Kochschule“ in die City. Details lesen Sie hier.

„Frau Hoppe" fürchtet den Dezember

 „Viel Freude, aber auch harte Arbeit“ - das sieht Christine Hoppe in ihrem Beruf. Seit neun Jahren leitet sie ihr Restaurant „Frau Hoppe“ am Landwehrgraben, auch im zweiten Lockdown setzt sie auf die Treue ihrer Gäste und bietet Take-away-Essen an. „Ich glaube, im Dezember ist es noch nicht ausgestanden“, sagte sie im Gespräch mit meiner Kollegin Luisa Verfürth. Das ganze Interview lesen Sie hier.
Schlange stehen für „Lodderbast"-Grünkohl

Wer liefert sonst noch außer Haus? Welche Wirte haben gute Ideen für die Zeit des Lockdowns? NP-Redakteurin Julia Braun hat dazu Infos und Tipps gesammelt. Zum Beispiel über zwei Kino-Menschen, die sich an den Kochtopf stellen - im „Lodderbast“ (Berliner Allee 56) gibt es Grünkohl satt. „Jeden Tag bereite ich 120 Portionen vor, jedes Mal gehen die komplett weg“, freut sich Johannes Thomsen. Von „wirtschaftlicher Rettung“ wollen er und seine Frau Wiebke nicht reden, sie freuen sich aber riesig über die Warteschlangen vor dem Mini-Kino.
So schmeckt eine Online-Weinprobe

Not macht erfinderisch – und schafft so manchen Trend, der vielleicht über Corona hinaus Bestand hat. Haben Sie schon mal ein Online-Weintasting mitgemacht? Weinpaket und Essen abholen, abends den Laptop öffnen, auf einen Link klicken und genießen. Ich bin mit George Feiter und Gela Käding von der Bar „Feiters Weinzeit“ auf eine Italien-Rundreise gegangen. Hier gehts zur Reportage über einen weinseligen Abend mit Fremden und Freunden. Welche Weinhändler und Barbesitzer in Hannover ähnliche Angebote machen, erfahren Sie mit einem Klick.
Ja, es ist ein komisches Gefühl, online mit anderen Menschen „anzustoßen“ und das Klirren der Gläser nur aus den Laptop-Lautsprechern zu hören. Ja, Take-away-Essen ist nur das halbe Vergnügen im Vergleich zu einem stimmungsvollen Abend im Restaurant. Wir sehnen uns nach Geselligkeit, Kommunikation, den WirtInnen unseres Vertrauens. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren Lieblingslokalen die Treue halten und Außer-Haus-Angebote nutzen. Haben Sie Tipps und Anregungen? Erzählen Sie uns von spannenden Ideen! Eine Mail an gastro@neuepresse.de genügt.
Wir freuen uns, wenn Sie nächsten Donnerstag wieder vorbeischauen. Bleiben Sie gesund!
Andrea Tratner
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