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Gibt es neue Perspektiven für den Küchengarten?

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Neues aus der Gastro-Szene in HannoverNeues aus der Gastro-Szene in Hannover
Neues aus der Gastro-Szene in Hannover

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
willkommen zur 90. Ausgabe unseres Newsletters „Neues aus der Gastro-Szene"! Wir freuen uns, dass es immer wieder spannende Geschichten von Gastronomie-Menschen aus Hannover gibt, auch in dieser Woche.
Der Küchengarten ist beileibe kein langweiliger Platz, im vergangenen Jahr wurde er gar von einem lebendigen zu einem mitunter lebensgefährlichen Ort. Junge Leute, denen angesichts geschlossener Bars und Clubs die Sicherung durchbrannte, verursachten an der Schnittstelle zwischen Linden-Nord und Linden-Mitte nicht nur erhebliche Ruhestörungen, es kam auch zu Messerstechereien und Polizeieinsätzen.
Jan-Hendrik Schmitz ist nah am Geschehen: Der 34-jährige Veranstaltungsmanager leitet seit 2019 das Theater am Küchengarten, auch er beobachtete die gewalttätige Atmosphäre sorgenvoll. „Aber es hat sich entspannt, die aggressive Stimmung ist nicht mehr da.“ Er möchte nun für eine noch bessere Atmosphäre am Küchengarten sorgen: Am 1. Mai eröffnet er die Bar Tribühne” im Tak. 30 Plätze im Keller des Theaters und rund 70 Plätze vor der Tür sind geplant, es gibt Wein, Kaffee, Kuchen und Snacks wie Käseteller. „Das soll ein richtig schöner Außenbereich werden", kündigt Schmitz an.
Für ihn ist der Ort, an dem sich die Skaterszene trifft, immer noch zu sehr ein Durchgangsplatz. „Ich möchte ihn mehr erschließen. Und ich glaube, dass sich die ,Tribühne’ und das Lokal ,11a’ sehr gut ergänzen werden.“ Ein bisschen schade ist, dass ausgerechnet jetzt das alte Badehaus, in dem das Tak sitzt, eingerüstet ist - Teile der Fassade müssen erneuert werden.
Die von Partygetöse gebeutelten Anwohner müssen wegen der neuen Bar übrigens nicht allzu viel Radau befürchten: Um 22 Uhr soll im Außenbereich Schluss sein.
Schluss gemacht hat Francesca Pagano - mit ihrem Ausflug in die Welt des Handels. Im November 2020, Deutschland war im Lockdown, Lokale hatten dicht, hatte die „Francesca & Fratelli”-Macherin den Supermercato Luigi an der Limmerstraße eröffnet. Den hat sie nun abgegeben, eine syrische Familie hat übernommen. Denn Pagano und ihr Mann Kadir Elveren wollen sich wieder ganz auf die Gastronomie fokussieren. Im Juni eröffnen sie ihr achtes Lokal in der Südstadt.
Dann servieren sie ihre Pizzen in der Nähe von Thomas Wohlfeld, der am Altenbekener Damm sein „Handwerk" führt. Vor einem Monat saß der 34-Jährige mit seinem Kollegen Benjamin Gallein vom „Votum" im Auto auf dem Weg nach Hamburg, beide waren vom Guide Michelin zur Verleihung der neuen Sterne eingeladen worden.
Das hieß nicht zwangsläufig, dass Wohlfeld und Gallein auch ausgezeichnet werden würden - schließlich vergab die Jury auch Grüne Sterne für nachhaltiges Arbeiten in der Gastronomie. Doch es gelang: Beide bekamen einen Michelin-Stern, Tony Hohlfeld und Mona Schrader vom „Jante" konnten ihre Doppelauszeichnung verteidigen. Wie es Thomas Wohlfeld seither erging (und was seine Familie privat am liebsten zum Abendbrot isst), lesen Sie am Freitag in der Print- und Onlineausgabe der Neuen Presse.
Nun drücken wir die Daumen für besseres Wetter, Ostern will draußen gefeiert werden. Am liebsten auf den Terrassen von Hannovers Lokalen, in Biergärten und am allerliebsten auch wieder in den Beachclubs und Open-Air-Bars. Können Sie Frühlings-Locations empfehlen? Schreiben Sie uns an gastro@neuepresse.de!
Haben Sie eine gute Woche! Bis nächsten Donnerstag,
Julia Braun
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