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Italienische Küche: Was planen „We are Pinsa", „NY Italian" und „Vo!"?

Neues aus der Gastro-Szene in HannoverNeues aus der Gastro-Szene in Hannover

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Pizza geht immer. Wer mit Freunden oder Familie ausgeht, wird bei dem italienischen Klassiker vermutlich immer den kleinsten gemeinsamen Nenner finden. Doch Pizza ist nicht gleich Pizza - der Trend geht in die Richtung, auf Feinheiten zu achten, regionale Unterschiede zu betonen.
In der Südstadt kann man an der Sallstraße 79 seit Kurzem bei „We are Pinsa" knusprige, ovale Teigfladen mit Topping probieren - „die Mutter aller Pizzen". Das Grundrezept der Pinsa stammt laut Betreiber aus dem antiken Rom, der Teig (in dem neben Weizen-, auch Reismehl und Sauerteig steckt) reife 72 Stunden, liege nicht schwer im Magen. Die Firmengründer sind stolz auf ihr „Geheimrezept", in einer Manufaktur in Hildesheim produzieren sie den Teig - und haben Großes vor. Filialen in Hildesheim, Göttingen, Castrop-Rauxel und Bochum gibt es bereits, weitere sind geplant. Denn hinter dem Projekt steht die „Gastro & Soul"-Gruppe aus Hildesheim, zu der „Café del Sol", „Bavaria Alm" und seit 2020 auch „Vapiano" gehören.
Auch andere haben große Pizza- und Pasta-Pläne: „NY Italian" in der Striehlstraße (parallel zum Astor-Kino) sollte bereits Ende Oktober eröffnet haben - die Betreiber aus Hannover warten aber noch auf Möbel und bestimmte Küchengeräte, „es gibt Lieferengpässe", heißt es. Das Projekt sollte schon 2020 starten, aber durch Corona habe sich alles verzögert. Aus „NY Italian" soll ebenfalls eine Kette werden - zwei weitere Lokale in Bremerhaven und Pinneberg sind geplant, auch bei ihnen steht der Vermerk „Coming soon 2022" auf der Firmen-Homepage.
An den Erfolg glauben die Betreiber fest: „Wir bieten eine Küche, die sonst niemand macht - Pizza und Pasta der italienischen Einwanderer in New York.“ Gängig sei Pizza im „Sicilian Style” mit dünnem Boden oder „Chicago Style" mit dickem Rand - der „New York Style" sei eine Art „Zwischending", für das ein spezielles Mehl verwendet werde. Die Pasta soll mit Meatballs oder üppigen Käseportionen als „Mac'n'Cheese" an den Tisch kommen. Außerdem gelte das Büffet-Prinzip, für 19,90 Euro pro Person soll es abends „All you can eat" heißen. Ein Konzept, das USA-Urlauber wiedererkennen werden.
Geschlemmt wird bei NY Italian" zu 100 Prozent bio. Kein Plastik, kein Palmöl, grüner Strom - der Betrieb ist biozertifiziert und will „kochen wie vor 200 Jahren". Außerdem soll es ein großes Angebot an veganen und glutenfreien Speisen geben.
Nicht der einzige Italien-Neuzugang in der Stadt: An der Joachimstraße wird in dem Gebäudekomplex, in dem früher die Deutsche Bahn ihren Hauptsitz hatte, eifrig hinter abgeklebten Fenstern im Erdgeschoss gewerkelt. „Vatan" soll hier einziehen - eine Bäckerei aus Hameln. Und ein Restaurant namens „Vo!“ das „Italian Cuisine” und „Lifestyle" verspricht.
Italienische Küche jenseits von Pizza Margherita und Spaghetti Bolognese - das klingt verführerisch, auch wenn wir auf NY Italian" und Vo!“ noch ein bisschen warten müssen. Was bringt der Gastro-Herbst unter Corona-Bedingungen? Wer eröffnet neu? Wer hat frische Ideen und Konzepte? Immer donnerstags halten wir Sie mit dem kostenlosen Newsletter auf dem Laufenden.
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Eine gute Woche wünscht
Andrea Tratner
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