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So „Nobel" wird die neue Küche im „Me and all"-Hotel

Liebe Leserinnen, liebe Leser, willkommen zu der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters „Neues aus der
Neues aus der Gastro-Szene in HannoverNeues aus der Gastro-Szene in Hannover
Neues aus der Gastro-Szene in Hannover
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
willkommen zu der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters „Neues aus der Gastro-Szene". Jeden Donnerstag berichten wir an dieser Stelle von Trends und Neuigkeiten aus Hannovers Gastro-Branche und beschäftigen uns mit aktuellen Fragen.
Wie dieser: Was ist beständiger als der Wandel? Alle drei Monate will das neue „Me and all“-Hotel am Aegi den Übernachtungsgästen, aber vor allem den Hannoveranern neue spannende Geschmacksrichtungen bieten. Den Start machte das Lister Restaurant „La Rock“ – „Ronny Spaniels Kochkunst passte wunderbar zu unserem Konzept“, schwärmt Hoteldirektor Francisco Sordo. Nun wird der Staffelstab weitergegeben – an das nächste Pop-up-Restaurant, das zugleich ein Start-up ist.
„Nobel“ nennen Sascha Werhahn und Peter Kaßner ihr Projekt. Erwartet uns ab 1. September etwa Haute Cuisine im „Me and all“-Restaurant? Das Duo weiß um die Vieldeutigkeit des Wortes: „Der Name steht für elegante Gerichte, die wir auf den Teller bringen wollen“, erklärt Werhahn, der unter anderem zwei Jahre im „Zauberlehrling“ der Chef am Herd war. Eine weitere Bedeutung des Wortes sei aber auch „aufopferungsvoll, gutmütig“. Seine Interpretation: „Wir wollen den Gästen einen schönen Abend bescheren.“ Gehobene Küche für Jedermann, mit Preisen, die bei den Vorspeisen die Zwölf-Euro-Marke nicht reißen sollen, Hauptgerichte sollen maximal 25 Euro kosten.
Die beiden „Nobel“-Partner Werhahn und Kaßner (zuletzt in „Deins“ im HCC) kennen sich lose seit zehn Jahren aus Hannovers eng vernetzter Gastro-Szene, einen ersten gemeinsamen Kaffee haben sie aber erst vor drei Monaten getrunken – „es hat extrem gefunkt“, erinnert sich Werhahn. „Noch in derselben Nacht stand unser Fünf-Jahres-Plan“, sagt Kaßner. Zwei junge Köche auf einer Wellenlänge. „Wir sind beide Alphatiere, aber wir ergänzen uns gut.“ Ihre Premiere im „Me and all“ am 1. September ist jedenfalls bereits ausgebucht … 
Frank Ochotta und Ronny Spaniel vom „La Rock“ wünschen ihren Nachfolgern viel Erfolg: „Es war eine tolle Erfahrung“, lautet ihre Bilanz aus den drei Pop-up-Monaten. Am 4. September organisieren sie von 18 bis 22 Uhr ihr nächstes Gastspiel – diesmal in den Georgenterrassen in Herrenhausen. Für 89 Euro gibt es ein “Rundum-Sorglos-Paket” (Restplätze kann man unter sommernachtstraum@la-rock.de reservieren). Pläne für Herbst und Winter werden ebenfalls schon geschmiedet: „Es werden rockige Weihnachten“, verspricht Ochotta, der auch unter Corona-Bedingungen die „La Rock“-Fangemeinde in größeren Räumen bewirten will. Wo, das will er demnächst verraten.
Die einen planen bereits für den Winter, der andere kämpft um den Rest des Sommers. Ende Juli und mit viel Verzögerung hatte „Milano"-Wirt Mario Hassa seine Beachbar „Strandwärts" auf dem Dach des Parkhauses neben dem Bredero-Hochhaus eröffnet - nach vier Wochen ist (vorerst) wieder Schluss. Das Bauamt hat die coole Location versiegelt. Streitpunkt sind die fehlende Baugenehmigung (laut Hassa formuliert, aber nur noch nicht offiziell zugestellt), aber auch Lärmbeschwerden der Anwohner.
Genuss unter freiem Himmel, kombiniert mit Bewegung - das ist das Motto der Gastro-Touren", die wir in der NP vorstellen. Ich bin am Maschsee-Nordufer gestartet, an Ihme und Leine entlang geradelt und habe auf der Zwölf-Kilometer-Strecke zwei leckere Pausen eingelegt: im Kuchenparadies “Menagerie” in Linden-Nord und im Biergarten „Dornröschen". Dort kann man den Tag ausklingen lassen - bei Bratwurst, Gemüsecurry, Gazpacho Andaluz, „Nordstadt braut"-Bier und Blick aufs Wasser.
Ebenfalls einen Ausflug wert ist der “Heimathafen” in Steinhude. Johanna Schmid hat das Wohnzimmer ihrer Oma in ein uriges Café umgewandelt. „Ich bin Ur-Steinhuderin", erzählt die 28-Jährige meiner Kollegin Josina Kelz. Die Wirtin will nicht nur Urlauber und Tagesausflügler mit ihrem Angebot glücklich machen, sondern auch für die Menschen am Steinhuder Meer ein „Ankerplatz" sein.
Was wäre Hannover ohne die Küche von Ekki Reimann? Das Gastro-Urgestein hat mit 78 Jahren sein „P'tit Clichy" am Weißekreuzplatz eröffnet - am Herd steht wieder sein alter Wegbegleiter Elmar Nußbaum. „Ekki Reimann ist wie ein Vater für mich", sagt er im Interview mit NP-Mitarbeiterin Luisa Verfürth. Seit 30 Jahren arbeiten die Männer zusammen. Das ist neu: „Das ist die kleinste Küche, in der ich je gearbeitet habe", sagt Nußbaum.
Haben Sie Appetit auf mehr bekommen? Dann freuen Sie sich auf unseren Newsletter am kommenden Donnerstag. Haben Sie Anregungen, Meinungen und Ideen? Schreiben Sie uns an gastro@neuepresse.de
Bis nächsten Donnerstag - wir wünschen Ihnen eine genussreiche Woche!
Andrea Tratner

Hannover: Beachbar „Strandwärts" - Fronten zwischen Stadt und Betreiber verhärtet
Bredero-Strandbar: Darum ist das „Strandwärts“ geschlossen
NP-Gastro-Tour: „Menagerie" und „Dornröschen" - hier gibt es viel Genuss am Fluss
Frühstück und mehr: Das gibt es im Café Heimathafen in Steinhude
Hannover: Elmar Nußbaum kocht im „P'tit Clichy" von Ekki Reimann
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