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Warum das beste Außer-Haus-Konzept belohnt wird

Neues aus der Gastro-Szene in HannoverNeues aus der Gastro-Szene in Hannover

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ist denn schon wieder Lockdown? Wer in diesen Tagen essen gehen will, tut sich schwer. Viele Restaurants legen zusätzliche Ruhetage ein, verlegen den Feierabend nach vorne oder läuten schon mal die Weihnachtsferien für das Personal ein. Als zu unübersichtlich empfinden auch viele Gäste die Regeln für Geimpfte, Genesene oder Geboosterte, die Vorschriften für Platzkapazitäten (2G bei 70 Prozent), Maskenpflicht und Abstände. Zumal die Landesregierung ihre Verordnungen auch gerne im 48-Stunden-Rhythmus korrigiert.
Weihnachten naht, das Fest will man gesund und mit den Liebsten verbringen und reduziert deshalb die Kontakte. In dieser Situation schlägt die Stunde der Wirtinnen und Wirte mit Außer-Haus-Konzept! Und deren Leistungen, deren Ideenreichtum soll belohnt werden. Bei der „Nacht der Gastronomie“ am 7. März 2022 werden die Neue Presse und „Hannover geht aus!“, das Gastro-Magazin Hannovers, nicht nur die Titel „Bestes Restaurant” und „Beste Bar” unter Kandidaten aus der Region vergeben. Es geht erstmals auch um die Auszeichnung für das beste Außer-Haus-Konzept. Und dafür freuen wir uns auf Ihre Vorschläge!
Denn gute Beispiele dafür, wie Gastronomen in Corona-Zeiten unglaublich kreativ geworden sind, um ihre Stammgäste trotz Lockdown oder Zugangsbeschränkungen weiter zu verwöhnen und vielleicht auch neues Publikum zu gewinnen, gab es in den vergangenen Monaten reichlich. In einer Kneipe in der List beispielsweise besann sich die Wirtin auf das Oma-Prinzip der Weckgläser, füllte kurzerhand Salat, Eintöpfe und Suppen ein – ein neues Standbein bis heute! Ein italienisches Restaurant in Langenhagen investierte in ein Vakuumiergerät und verkauft komplette Gerichte in luftdichten Tüten. Nach fünf Minuten im Wasserbad kann man Saltimbocca oder Lachsfilet mit Babyspinat genießen. Ein Hotel-Restaurant in Laatzen lud auf dem Parkplatz zum Drive-in und ließ Teller mit Gans, Knödel & Co. in Bullis und Wohnwagen servieren. Und eine Bar in der Altstadt lieferte sogar vorgemixte Drinks jenseits von Gin-Tonic aus – Popcorn und Eiswürfel inklusive. Viele dieser Aktionen haben sich etabliert und gehören fast schon zum Alltag.
Haben auch Sie eine Außer-Haus-Idee in einem Restaurant oder einer Bar erlebt, die Sie begeistert? Kennen Sie Gastronominnen und Wirte, die mit Mut und Kreativität Ihr Herz erobert haben und die Sie bei der „Nacht der Gastronomie“ auf der Bühne sehen wollen? Schicken Sie uns Ihren Vorschlag mit einer kurzen Begründung per Mail bis zum 10. Januar 2022 an ausserhaus@stroetmann-verlag.de.
Wie geht es weiter in Hannovers Gastronomie? In diesen Tagen liegen Licht und Schatten nah beieinander. Am Weißekreuzplatz informierte die „Bar Celona" nach 15 Jahren mit einem handgeschriebenen Zettel in der Tür die Stammgäste des Franchise-Restaurants, dass dauerhaft geschlossen ist - der Mietvertrag war ausgelaufen, der Lizenznehmer gab den Standort auf. Andere versuchen, das Beste aus der Krise zu machen: Der kultige Kellerklub „Bei Chéz Heinz" stellt den Diskobetrieb vorerst ein, veranstaltet als „Bar Chéz Heinz" nun entspannte Konzerte mit Sitzplätzen und Service. Und wieder andere wagen den Start: Im ehemaligen „Eliseneck" in Linden-Nord werden nun Naturweine, italienische Häppchen, Kuchen und Frühstück serviert. Was sich hinter dem gemeinsamen Konzept von „Ombra" und „Kaffeekränzchen" versteckt, lesen sie Freitag in der digitalen und gedruckten Ausgabe der NP.
Immer donnerstags gibt es „Neues aus der Gastro-Szene". Haben Sie Tipps und Anregungen für uns? Schreiben Sie einfach eine Mail an gastro@neuepresse.de
Kommen Sie gesund durch den Rest der Woche!
Andrea Tratner
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