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Wie George Feiter mit neuen Weinplänen ins Jahr startet

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Neues aus der Gastro-Szene in HannoverNeues aus der Gastro-Szene in Hannover
Neues aus der Gastro-Szene in Hannover

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
neues Jahr, neues Glück. Für Hannovers Gastrobranche muss sich der Start ins Jahr 2022 anfühlen wie ein Roulette-Spiel. Die Kneipe, die Bar, das Restaurant aufsperren - oder die Weihnachtsferien verlängern und abwarten, ob der Omikron-Sturm vielleicht abflaut? „Viele Kollegen haben genau das gemacht", weiß George Feiter, der mit Weinbar und Kochschule gestern die Feiertagspause beendete. In seinem Newsletter an Stammgäste sprühte er Anfang der Woche noch vor Zuversicht und neuen Plänen. Aber er spürt: „Die Zurückhaltung der Gäste ist sehr groß.“ Das sei kein Wunder: „Bundespräsident Steinmeier rät in seiner Rede, Kontakte zu vermeiden.” 2G mit 70 Prozent Auslastung oder 2G-plus - „wir können theoretisch alles machen", das sei der Unterschied zum vergangenem Jahr, als der Lockdown bis in den Mai dauerte. „Aber in vielen Lokalen ist gähnende Leere.“
Dagegen will Feiter mit Ideen und Aktionen ankämpfen. „Ich versuche, neue Wege zu gehen.” Ein Beispiel: In seiner Kochschule (Deisterstraße 17b) veranstaltet er jetzt auch Thermomix-Vorführungen. Viele renommierte Köche hätten das Küchengerät, das schnibbelt, kocht, dampfgart und karamellisiert, für ihre Auftritte in Feiters „Monday Kitchen" (vier Gänge, 59 Euro pro Person) mitgebracht und für Saucen, Suppen und viele Arbeitsschritte verwendet. „Ich habe mich überzeugen lassen", sagt er und lacht. „Ich dachte, das sei ein Gerät für Nicht-Köche.“ Der erste kostenlose Schnupperkurs findet am Sonntag, 9. Januar, ab elf Uhr statt.
In seiner Weinbar am Lichtenbergplatz feiert Feiter kommende Woche ebenfalls eine Premiere: Immer donnerstags ist dann „Wein-Stammtisch”. In lockerer Runde will er zusammen mit Sohn Colin und Sommelière Gela Käding drei Weine präsentieren. „Das wird kein Seminar", betont Feiter, der eine Anregung seiner Gäste aufgenommen hat. „Viele wollen ein bisschen Info zum Wein. Und es ist gerade für Gäste, die alleine kommen, eine tolle Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen.“
Was bringt der Januar? „Wir müssen ihn überstehen. Und dann bin ich auf den Februar gespannt”, mit dieser Haltung geht George Feiter an die Herausforderung heran. Auch Felix Förster nimmt sie mit seiner Burger-Kette „Duke" an - der kleine Laden an der Langen Laube, in dem die Erfolgsgeschichte 2016 seinen Anfang nahm, hat nach monatelanger Schließung wieder geöffnet. Der Grund für die Zwangspause war ein Handwerkerproblem: Die Fensterfront zur Straße wurde ausgetauscht - in ein Modell, das sich im Sommer komplett öffnen lassen soll. Die Ausführung war aber nicht korrekt, es gab Streit um Nachbesserungen. Ein Problem, das auch die schon lange geplante neue Filiale an der Limmerstraße in Linden betrifft. Auch hier hakt es an den Fenstern. Die Zwischenlösung für den Winter passt in Pandemiezeiten: Übergangsweise ist dort ein Corona-Testzentrum eingezogen - es werden Abstriche gemacht statt Patties gebraten.
Es ist ein Januar, der uns ratlos macht. Ausgehen oder daheim bleiben? Gut, dass die Außer-Haus-Konzepte vieler Lokale nach zwei Pandemie-Jahren wie geschmiert funktionieren. Dieses Engagement der Wirtinnen und Wirte soll belohnt werden! Bei der „Nacht der Gastronomie" am 7. März werden Neue Presse und „Hannover geht aus!“, das Gastro-Magazin Hannovers, nicht nur die Titel „Bestes Restaurant” und „Beste Bar” unter Kandidaten aus der Region vergeben. Es geht erstmals auch um die Auszeichnung für das beste Außer-Haus-Konzept. Und dafür freuen wir uns auf Ihre Vorschläge!
Welcher Bringdienst hat Sie begeistert, welche Gastronomen punkteten mit umweltfreundlichen Verpackungen, wer hat Sie mit kreativen Ideen überzeugt? Schicken Sie uns Ihren Vorschlag mit einer kurzen Begründung per Mail bis zum 10. Januar an ausserhaus@stroetmann-verlag.de
Das Jahr 2022 ist noch jung, wir werden Sie mit unserem Newsletter „Neues aus der Gastro-Szene" weiter auf dem Laufenden halten. Haben Sie Tipps, Anregungen oder Kritik? Einfach eine Mail an gastro@neuepresse.de schreiben
Bleiben Sie gesund. Bis nächsten Donnerstag!
Andrea Tratner
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