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Wie wir zu optimistischen Botschaftern Niedersachsens werden

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Neues aus der Gastro-Szene in HannoverNeues aus der Gastro-Szene in Hannover
Neues aus der Gastro-Szene in Hannover

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
es gibt sie noch, die kleinen Motivations-Kicks für Selbstständige. Erfahren durften das jetzt die Gründer der Mobaja Distillers Hannover, die unter anderem den Cucumberland Hannover Gin entwickelt haben. Erneut wurden Produkte von Christoph Jahn, Guido Baumgarten und Christian Moritz zu „Kulinarischen Botschaftern Niedersachsen" gekürt.
Die Fachjury, die erstklassigen Lebensmitteln des Landes eine kleine Krone aufsetzt, fand Gefallen an drei hochprozentigen Erzeugnissen des Trios: am Gerster dry Gin, am Eierlikör-Gin und der Kreation „Bellawuppdich". Preisgelder gibt es für die Auszeichnung nicht, dafür Aufmerksamkeit und Anerkennung, was mitunter wertvoller sein kann. „Wir haben uns wahnsinnig gefreut", sagt Christoph Jahn, „das war eine richtige Sternstunde.“
Normalerweise bieten die Geschäftskumpels, die ihre Brennerei nebenberuflich betreiben, Führungen durch den Betrieb an und wollten gerade mit Brennerei-Workshops loslegen, als Corona das gesellschaftliche Leben lahmlegte. „Vorher haben wir im direkten Austausch Feedback auf unsere Produkte bekommen”, erzählt Jahn. „Aber nun konnten wir uns ja schlecht in den Supermarkt stellen und fragen: Hat es Ihnen geschmeckt?“
Die Botschafter sind Netzwerker. Den Gerster-Gin haben sie mit der Calenberger Backstube aus Pattensen entwickelt, die Eierlikör-Kreation mit Hof Poppe aus Frankenfeld und den „Bellawuppdich” (wer erinnert sich noch an den Club an der Georgstraße?) mit den Social-Media-Aktivistinnen von „hannoverleben“. Sie wollen so schnell wie möglich weiter machen: „Wir lieben es zu experimentieren”, sagt Kommunikationsdesigner Jahn, dem der Preis Auftrieb gegeben hat. „Man braucht jetzt etwas Schönes.“ Vielen weiteren Ausgezeichneten aus Hannover und Niedersachsen dürfte es genau so gehen. Wir gratulieren!
Menschen brauchen jetzt etwas Schönes. Das haben sich auch die Betreiber des Biergartens Lindener Turm gedacht. In ihrem stimmungsvollen Winterwald, in dem alljährlich einer der idyllischsten Weihnachtsmärkte der Stadt aufgebaut wird, haben sie den „Kulinarischen Hüttenzauber” ausgerufen. Vierergrüppchen können sich in den beheizten und mit Decken ausgestatteten Holzhütten für ein „Fondue Chinoise" anmelden. In der heißen Fonduebrühe können Gäste Hähnchenbrust, Schweinefilet, Garnelen und viel Gemüse garen, gereicht werden fünf Dips, je eine Flasche Wein und Wasser (55 Euro pro zwei Personen). Tipps vom Biergarten-Team für einen vollendeten Hüttenzauber: wintertaugliche Kleidung, Appetit und Gesprächsstoff mitbringen. Und eine Bluetoothbox - „Seien Sie Ihr eigener Hütten-DJ!“
Musik läuft in der Kultkneipe „…und der böse Wolf” in dieser Woche nicht. Wegen Personalmangels muss „der Wolf" geschlossen bleiben, meldete Chefin Cat Schacht, die die Wirtschaft kurz vor dem Lockdown übernommen hatte, bei Facebook. Alle Reservierungen wurden abgesagt. Aber: „Wir bitten euch, mit uns per Email in Kontakt zu treten, um einen neuen Tag zu finden.“ Das geht per boeserwolf42@outlook.com - und gilt auch für alle, die bislang nicht für einen Abend mit thailändischen Spezialitäten reserviert hatten, aber nun Mutmacher sein möchten.
Kleine Motivationskicks. Wir können sie alle gebrauchen - und wir alle können sie verteilen. Jede und jeder kann durch positives Feedback Menschen aus der Gastro-Szene Ansporn geben. Und so zu optimistischen Botschaftern Niedersachsens werden.
Kommen Sie gesund und zuversichtlich durch eine weitere Woche. Bei Anregungen, Fragen, Meinungen gilt wie stets: Einfach eine Mail an gastro@neuepresse.de schicken. Wir melden uns.
Bis nächsten Donnerstag!
Julia Braun
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