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Wo wir drei Tage wie im Märchen feiern

Neues aus der Gastro-Szene in HannoverNeues aus der Gastro-Szene in Hannover

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
„Sie feierten drei Tage und drei Nächte": Solche Sätze kannten wir nur noch aus dem Märchen. Nun scheinen Märchen wieder wahr zu werden. George Feiter, Lindens rührigster Weinhändler, lädt vom 2. bis 4. Juli zum großen Weinfest ein. Freitag gibt es in den Räumen seiner Kochschule „Geschmacksverstärker" an der Deisterstraße 17b ein viergängiges Gala-Dinner, das fünf Winzerinnen und Winzer aus halb Europa begleiten. Koch des Abends ist ein Mann mit dem schönen Namen Philipp Sonnenschein, der schon für Spitzenköchin Cornelia Poletto gearbeitet hat. Was aufgetischt wird, ist eine Überraschung. „Ich habe ihm nur die Weine genannt, das Menü richtet sich nach den Getränken", sagt Feiter. Für 129 Euro können rund 20 Genießer nach Anmeldung mitschlemmen.
Weiter geht’s am 3. Juli an gleicher Stelle von 15 Uhr bis Mitternacht. Dann präsentieren sich neun Winzerinnen und Winzer aus Portugal, Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland und das Elmar Braß/Stephan Abel-Quartett spielt auf - eine Wein-EM mit Musik. Für die Weinexperten aus Europa ist es die erste Veranstaltung nach weit mehr als einem Jahr. „Alle Winzer sind wahnsinnig happy und richtig aufgeregt", sagt George Feiter, der das Weinfest seit 2014 ausrichtet und vergangenes Jahr pausieren musste. „Wir kennen uns seit Jahren, das wird ein ganz großes Wiedersehen.“ Der Eintritt zu dem Fest ist frei, für die Band geht ein Hut herum, eine Anmeldung ist nicht nötig. Klingt wie im Märchen. Den Abschluss bildet ein Frühschoppen und Schaumweinfrühstück in Feiters Weinbar am Lichtenbergkreisel am Sonntag von zehn bis 17 Uhr mit mediterranem Büfett (19,90 Euro pro Person, mit Anmeldung). Und immer müssen die Corona-Regeln des Tages beachtet werden - denn wer weiß heute schon, was morgen gilt.
Ist es der Beginn einer glücklichen, freieren Zukunft? Käme eine gute Fee mit Wunschangebot vorbei, müssten wir nicht lange überlegen. Auch Sommelier Feiter hofft darauf. Er wollte sich in den Lockdowns mit kreativen Zoom-Tastings über Wasser halten. Das habe ihm riesigen Spaß gemacht, doch in finanzieller Hinsicht nennt er die Idee heute „eine Katastrophe”. Denn durch die Umsätze bekam er weniger staatliche Corona-Hilfen. „Mein Steuerberater sagte, ich hätte mehr auf dem Konto, wenn ich stattdessen zuhause Fernsehen geschaut hätte.“ Die Entscheidung, im Corona-Sommer die Weinbar „Feiters Weinzeit” eröffnet zu haben, bereut er dagegen nicht. Mit seiner Kollegin Gela Käding plant er am Lichtenbergplatz viele neue Aktionen, wie Käsefondues und Gin-Fizz-Partys. Fabelhaft!
Kommen Sie auch gut durch diese Woche - ob mit Festen wie im Märchen, mit Schaumwein und Gin Fizz oder ohne. Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns einfach eine Mail an gastro@neuerpresse.de
Bis nächsten Donnerstag!
Julia Braun
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